Angst

Ängste

In Situationen der Angst schüttet der Körper vermehrt Adrenalin aus, die Herzfrequenz steigt an, die Pupillen werden weit gestellt, das Herz und die übrige Muskulatur werden stärker durchblutet. Dieser Mechanismus stammt aus der frühen Geschichte der Menschheit, als fast jeder Tag noch einen Überlebenskampf mit sich brachte und ist sehr wichtig, damit wir auf eine bedrohliche Situation mit Flucht oder Verteidigung entsprechend reagieren können

Es gibt verschiedene Arten von Angst. Beispielsweise unsere Angst als normale Reaktion auf eine äußere Bedrohung.

Oder aber die Angst:

  • Fehler zu machen
  • vor Publikum zu sprechen
  • vor Prüfungen und Klassenarbeiten
  • vor bestimmten Tieren (wie z.B. Spinnen, Hunden, Katzen)
  • vor fremden Menschen
  • Flugangst
  • Höhenangst
  • im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen
  • eine nahestehende Person zu verlieren
  • vor weiten Reisen
  • krank zu werden/zu sein
  • sich zu verletzen
  • vor bestimmten Gegenständen
  • vor engen Fahrstühlen
  • vor Menschenmassen, langen Schlangen an der Kasse, überfüllten Räumen, uvm.

Angst an sich ist also sehr hilfreich und nützlich für uns und in einem gewissen Umfang auch notwendig, da sie uns vor Gefahren schützt.

Manchmal verstärken sich unsere Ängste aber und fangen an, unseren Alltag zu bestimmen und mehr oder weniger zu beeinträchtigen, indem wir bestimmte Orte oder Situationen meiden. Vielleicht fliegen wir nicht mehr in den Urlaub oder wir „drücken“ uns vor einer Prüfung, gehen weniger aus, usw.
Die Ängste können sich zu Panikattacken steigern und im schlimmsten Fall trauen wir uns ggf. gar nicht mehr alleine das Haus zu verlassen.
Arbeitsunfähigkeit, soziale Isolation, Depressionen und Abhängigkeiten können dann die Folge sein.
Hierbei handelt es sich aber um einen schleichenden Prozess, den wir erst bemerken, wenn unsere Lebensqualität stark eingeschränkt ist, denn bis dahin „schlängeln“ wir uns so durch unseren beruflichen und privaten Alltag.

Sehr gerne Unterstütze ich Sie der Überwindung Ihrer Ängste.

Zwänge

Wir sagen oftmals im Spaß Dinge wie: „das ist ein innerer Zwang von mir“ oder „dieses oder jenes muss ich zwanghaft machen“. Hierbei handelt es sich aber nicht um echte Zwänge.
Echte Zwänge belasten uns ganz massiv und schränken uns massiv in unserem beruflichen und privaten Alltag ein.
Wie bei einer Angststörung besteht auch bei einer Zwangsstörung ein extremer Leidensdruck und Arbeitsunfähigkeit, soziale Isolation, Depressionen und Abhängigkeiten können die Folge sein.
Auch hierbei handelt es sich um einen langsam fortschreitenden Prozess, der oftmals erst wahrgenommen wird, wenn die Einschränkungen im Alltag unsere Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Man unterscheidet verschiedene Zwänge, wie:

  • Reinigungs- u. Waschzwang
  • Kontrollzwang
  • Ordnungszwang
  • Wiederhol- u. Zählzwang
  • Sammelzwang
  • zwanghafte Langsamkeit
  • Zwangsgedanken ohne Zwangshandlungen

Sehr gerne Unterstütze ich Sie der Überwindung Ihrer Zwänge.